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Jackys Topf

Lernt die Geschichte von Jacky in seinem Topf kennen und erlebt einen neues Bild vom Menschen.

Wie die Geschichte von Jackys Topf entstand

Mein Bild von Jackys Topf entstand auf dem Weg zu einer Fortbildungsveranstaltung von Familylab.de. In dem Kurs habe ich mich zur Seminarleiterin ausbilden lassen. Ich bin in meiner Arbeit als Erzieherin schon lange von der pädagogischen Idee von Jesper Juul beeinflusst. Die Art und Weise wie familylab.de Juuls Wertevorstellung von Gleichwertigkeit, Authentizität, Integrität und Verantwortung und seiner Haltung vermitteln hat mich begeistert und inspiriert.

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Als visuell-auditiver Lerntyp und habe versucht, mir ein Bild von Juuls Begriff der Integrität auszudenken. Für mich steht dieser Begriff für einer Art Grenze. Allerdings kein starres Konstrukt wie eine Mauer, sondern eine amorphe Form. Etwas, das von innen wie außen verändert werden kann. Nicht nur durch gewaltvolle, sondern auch durch gestalterische Einflüsse. Durch Wachsen, Reifen, Lernen. Durch Eindrücke und Kontakte. Auf dem Weg entlang der Pegnitz in Nürnberg kam mir dann die Idee.

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Ein Topf aus Ton, der die Persönlichkeit umgibt ähnlich wie eine Membran.


Während ich darüber nachdachte, haben sich immer mehr Bezüge zu Juuls Werten gefunden. Die Gleichwertigkeit, wenn alle Tassen auf einem gemeinsamen Regal stehen, die Verantwortung, wenn Jemand die Tasse greift oder die Persönlickheit sich bemerkbar macht, Authentizität, wenn die Persönlichkeit auf dieses Angreifen reagiert. Dann kam mir die Idee, all diese Informationen in einer Geschichte zusammenzufassen.

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Die Geschichte von Jackys Topf

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Ich habe bewusst den Namen Jacky gewählt, weil er geschlechtsneutral ist. Jacky soll jeder sein können. Auch die zweite Person, ‚Jemand‘ genannt, ist durch die unterschiedlichsten Personen zu besetzen.

Durch diese Neutralität ist Jackys Topf in den verschiedensten Bereichen einsetzbar. Sie wendet sich an pädagogische Fachkräfte, Eltern, Personalleitungen und alle Menschen, die im persönlichen Miteinander Grenzberührungen sensibel, bewusst und achtsam gestalten möchten.

 

Kreativ-Seminar
 

In meinem etwa 2stündigen Kreativ-Seminar können Sie die ganze Geschichte von Jacky und seinem Topf kennenlernen. Im Anschluss darf deren Inhalt auch praktisch umgesetzt werden. Sie haben die Möglichkeit aus Ton oder Knetmasse einen eigenen Topf zu gestalten. Dabei können sie den Gedanken hinter der Idee verinnerlichen. Auf ihr eigenes Leben übertragen. Sie können ihren Jacky und seinen Topf in ihre Arbeit, in ihr Leben mitnehmen.

Im gemeinsamen Austausch mit meinen ersten Seminarteilnehmenden, sind wir auf viele weitere Bezüge zur Lebenswelt von Jacky gekommen. Sehr beeindruckend ist z.B. die Erkenntnis, dass keiner in den Topf des Anderen schauen kann. Man sieht oft äußerlich nicht, welche Veränderungen (z.B. Verletzungen...) es im Inneren gibt. 

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Ich sehe Jacky und seinen Topf als mein persönliches Bild von einem Menschen. Mit all den Eindrücken, die das Leben prägen. 

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